Eine Heim- und Patientenzeitung als Marketinginstrument

Eine gute Patientenzeitung kann ist für die Kunden eine Bereicherung. (Foto: pikselstock; Fotolia.com)

Herausforderungen und Lösungen

Für die Zufriedenheit aller Interessengruppen in einer ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung spielen mehrere Faktoren und deren Gegeben sein eine zentrale Rolle. Die Kombination aus gutem Fachpersonal und zufriedenen Kunden erzeugt in der Konsequenz eine Resonanz, die zum Erfolg eines Unternehmens führen. Zu diesen Basiselementen sind des Weiteren geeignete Marketinginstrumente hinzuzufügen, die dieses Zusammenspiel noch stärken und die Reichweite zusätzlich erhöhen können. Aus unserer Erfahrung heraus sind wir der Überzeugung, dass eine Patientenzeitung ein geeignetes Instrument dafür darstellt. Die Erstellung und Herausgabe eines solchen Printprodukts bringt jedoch diverse Herausforderungen mit sich. Anhand der folgenden Checkliste wird erklärt, wie und unter welchen Voraussetzungen ein solches Instrument zum Erfolg führen kann.

Zielgruppe

Die Grundidee einer Patientenzeitung im klassischen Sinne ist es, den Kunden ein Medium zu bieten, das in Inhalt (Themen, …) und Form (große Schrift, …) exakt auf diese Gruppe zugeschnitten ist. Der Mehrwert liegt bei dieser Konzeption jedoch klar nur bei den Lesern aus dem bestehenden Kundenkreis. Denkt man weitreichender, kann eine Patientenzeitung beispielsweise um den Fokus auf zusätzliche Zielgruppen erweitert werden, die außerhalb des Kundenkreises auf die Zeitung aufmerksam werden. Als zentrales Medium kann die Zeitung so auch von potenziellen Kunden, Mitarbeitern und Angehörigen gelesen und weiterverbreitet werden und dadurch tatsächlich als Marketinginstrument fungieren.

Die Redakteure

Wertvollen Inhalt (Content) zu schaffen, der auch andere Leser anspricht, ist die Voraussetzung einer marketingwirksamen Patientenzeitung. Zunächst ist die Frage, wer schreibt? Für eine breite Ansprache ist es wichtig, die inhaltliche Vielseitigkeit und die verschiedenen Interessen der Leser zu bedienen. Dabei hat besonders gezeigt, dass Patienten- und Mitarbeiterstimmen ein sehr authentisches Bild vermitteln können. Gleichzeitung wird die Kunden- und Mitarbeiterbindung durch ihre Mitwirkung gestärkt. Aber auch der Erfahrungsschatz und die fachliche Expertise von Autoren, die aus dem Bereich kommen ist unabdingbar für eine inhaltlich starke und ansprechende Patientenzeitung.

Redaktionssysteme

Redaktionssysteme wie unser WebToPrint bieten die Möglichkeit Layoutvorlagen zu erstellen und Redaktionsprozesse vorzudefinieren. Die Umsetzung der redaktionellen Beiträge in das gelayoutete Printprodukt kann dadurch deutlich beschleunigt werden. Alle mitwirkenden Redakteure und Grafiker arbeiten in einem System und können in der Korrekturphase Änderungen selbstständig vornehmen. Korrekturschleifen können dadurch auf ein Minimum reduziert werden.

Urheberrechte

Für eine professionelle, redaktionelle Umsetzung und Außenwirkung dürfen beispielsweise Themen wie Urheber- und Bildrechte nicht verletzt werden, da in der Konsequenz Kosten entstehen können, die so nicht kalkuliert wurden. Gleiches gilt für Gedichte, Lieder oder Ähnliches im Sinne des geistigen Eigentums. Alle Redakteure der Patientenzeitung sollten in diesen Themen unbedingt geschult sein.

Quellenangaben

Die Angabe von Quellen bei spezifischen Sachthemen ist ebenfalls ein wichtiges Thema für einen professionellem Auftritt nach außen. Es geht hier darum, sich durch gut recherchierte medizinische Artikel den Lesern als kompetente und vertrauenswerte Quelle von Fachwissen und Expertise darzustellen. Des Weiteren ist auch der generelle Umgang mit Quellen ein Merkmal von hoher qualitativer Wertigkeit einer Zeitung.

Finanzierung

Um die investierte Zeit und das Budget für eine professionelle Patientenzeitung zu refinanzieren, bietet sich die Möglichkeit die Finanzierung über Anzeigen zu steuern. Ob dies regionale Anbieter von Dienstleitungen oder Bedarf für die Zielgruppe (Sanitätsbedarf, etc.) sind, kann gezielt entschieden und platziert werden. Dieses Vorgehen stärkt die Bindung zu den eigenen Kooperationspartnern und sorgt dafür, dass die Kooperation für beide Seiten von Nutzen ist.

Druckkosten

Einen weiteren Hebel für die Finanzierung der Patientenzeitung stellen die Druckkosten dar. Größere Druckaufträge bewirken in der Umkehr geringere Stückpreise. Wir können diesen Hebel durch verschiedene Modelle nutzen. Wird der individuelle Druckauftrag erhöht, bieten wir Unterstützung bei der Verteilung durch Recherche geeigneter Partner und deren postalische Adressierung an. Ein anderes Modell stellt die Teilung der Druckkosten durch mehrere Herausgeber dar. Dies umzusetzen wird so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig der Patientenzeitung individualisiert. Der Mantel und einige Seiten Inhalt der Patientenzeitung werden individuell für jeden Herausgeber erstellt und gedruckt.  Den Content des Innenteils sowie dessen Druckkosten teilen sich alle Herausgeber. Für den Leser nicht erkennbar kann dies die Druckkosten deutlich reduzieren.

Verteilung

Im nächsten Schritt geht es um die Platzierung der Zeitung außerhalb des primären Leserkreises, um die Reichweite zu erhöhen. Es besteht die Möglichkeit über die Auslage in Arztpraxen, Apotheken oder im Sanitätshandel als Einzelvertriebswege, womit ebenso potenzielle Kunden, aber auch Mitarbeiter und Kooperationspartner aufmerksam gemacht werden können. Im ambulanten Sektor kann die Verteilung ganz einfach und kostengünstig über die Mitarbeiter gesteuert werden, die die Patientenzeitungen im Rahmen ihrer regulären Touren in Arztpraxen und Apotheken auslegen. Ergänzend bieten wir die Möglichkeit des postalischen Versands an. Hierbei können sowohl bekannte Partner oder auch von uns recherchierte neue Zielgruppen adressiert werden.

Webdarstellung

Die Zeitung kann und sollte natürlich auch auf der Homepage präsentiert werden. Aus unserer Sicht ist eine Implementierung als Online-PDF oder Magazin sinnvoll, da der Leser sich nicht nur ein PDF herunterlädt, sondern angenehm online blättern und lesen kann. Ein weiterer Vorteil dabei ist es, zu screenen wie lange sich jeweils die Webseitenbesucher auf der Seite aufgehalten haben. Damit kann relevanter Inhalt gefiltert werden, da mittels diesem Tool untersucht werden kann, auf welchen Seiten bzw. Themen wie lange verweilt worden ist.

Wiederverwertung

Unter Wiederverwertung verstehen wir sogenanntes Content-Marketing, da über die Platzierung von Inhalten der Patientenzeitung auf der Webseite auch im Internet potenzielle Kunden sowie Mitarbeiter oder andere Interessenten erreicht werden. Es kann als Multiplikator des Printmediums im Web stehen und so die Reichweite extrem erweitern. Mit diesem Konzept unterstützen wir bereits jetzt schon vielen Kunden.

(Autorin: Martina Bliefernich)

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Yannic Hertel

Über den Autor

Yannic Hertel
Mein Name ist Yannic Hertel und als studierter Journalist interessieren mich vor allem die kleinen und großen Geschichten, die sich in der Pflegebranche abspielen. Mir ist es wichtig auch die positiven Aspekte und die gute Arbeit herauszustellen, die Sie alle in dieser spannenden und wichtigen Branche leisten.
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